Kategorie: Selbstmanagement

  • Mut zur Lücke – ist das die Lösung?

    Mut zur Lücke – ist das die Lösung?

    In meinen zwei vorigen Artikeln zur Pomodoro-Technik und zur Eisenhower-Technik habe ich beschrieben, wie man diese beiden Zeitmanagement-Methoden dafür nutzen kann, Zeit für Aufgaben, Lernen, Vorbereitungen effektiv zu nutzen bzw. auch wie man Prioritäten setzen und Aufgaben nach seiner Wichtigkeit reihen kann. Was ist aber, wenn einfach viel zu viel auf der To-Do-Liste steht?

    Viel zu viel auf der To-Do-Liste?

    Mut zur Lücke wäre hier eine Möglichkeit. Sie fragen sich „einfach etwas weglassen?“. Ja genau, das wäre der Plan. Und das geht nicht nur in Bezug auf das Studium, sondern auch im Job, bei Freunden oder bei der Familie!

    Mut zur Lücke – aber wie?

    Wie finde ich aber heraus, welche Aufgaben, Treffen, Meetings, Lernstoff ich „weglassen“ kann? Das ist wohl der Knackpunkt. Manche Dinge fallen Ihnen sicher sofort ein, die man ohne größere Konsequenzen weglassen kann, damit man sich auf wesentliche, wichtige oder auch sehr dringende Aufgaben fokussieren kann. Damit meine ich aber nicht, keinen Sport mehr zu machen, auf gesundes Essen zu verzichten oder sich keine Zeit für sich selbst zu nehmen! Das wäre wohl der falsche Weg!

    Eine Möglichkeit wäre hier eine Risikoanalyse zu machen und mit einer Risikomatrix zu arbeiten. Diese Methode wird häufig im Projektmanagement angewendet und soll Risiken sowie Auswirkungen im Projekt beschreiben und deren Eintrittswahrscheinlichkeit abschätzen. Die bildliche Darstellung in einer Matrix kann bei der Einschätzung helfen, welche Aufgaben, Tätigkeiten, etc. Priorität haben und unbedingt erledigt werden sollten und welche vielleicht nur mit einer geringen Wahrscheinlichkeit auftreten und auch mit keinem großen Risiko verbunden sind. Genau hier wäre in Bezug auf „Mut zur Lücke“ sinnvoll anzusetzen.

    Risikoanalyse mittels Ampelsystem

    Vielleicht noch kurz zur Erklärung: Die Risikomatrix folgt im Normalfall einem Ampelsystem:

    • Grün bedeutet ein geringes Risiko für das Auftreten von schwerwiegenden Konsequenzen oder keine hohe Auftrittswahrscheinlichkeit. Das könnte zum Beispiel sein, wenn Sie beim Lernen für eine Prüfung zwei Unterkapitel weglassen, sonst aber alles können.
    • Gelb heißt, dass Konsequenzen auftreten könnten, bzw. die Wahrscheinlichkeit dazu steigt. Das könnte der Fall sein, wenn Sie von acht Kapiteln, die zu einer Prüfung kommen, drei bis vier nicht besonders gut gelernt haben, aber die anderen gut vorbereitet haben.
    • Rot ist gleich zu setzen mit hohem Risiko sowohl, dass „es“ passiert als auch dass mit negativen Konsequenzen gerechnet werden muss. Ja, das Risiko würde ziemlich stark steigen, wenn Sie gar nichts für eine Prüfung gelernt haben, oder den Stoff nur kurz überfolgen haben.

    Was ist auf jeden Fall bei dieser Methode zu berücksichtigen? Es sollte immer wieder kontrolliert werden, ob sich an der Auftrittswahrscheinlichkeit oder den zu erwartenden Konsequenzen etwas geändert hat, damit es dann nicht zu bösen Überraschungen kommt.

    Mehr Luft zum Atmen

    Verstehen Sie mich nicht falsch, grundsätzlich bin ich dafür, Aufgaben, Tätigkeiten, etc., die zu tun sind auch zu erledigen, aber wenn es nicht anders geht und einfach für zu viel zu wenig Zeit ist, dann einfach einmal ein Risiko eingehen und etwas mit geringer Auftrittswahrscheinlichkeit bzw. keinen schlimmen zu erwartenden Konsequenzen weglassen und überraschen lassen, ob dadurch die Welt untergeht oder vielleicht doch eher mehr Luft zum Atmen übrig bleibt.

    Für die, die diese Matrix einmal ausprobieren möchten, hier eine Vorlage.

  • Motivationsförderung an der FernFH – ein Beitrag zu den Homeoffice Debatten in Unternehmen

    Motivationsförderung an der FernFH – ein Beitrag zu den Homeoffice Debatten in Unternehmen

    Immer wenn die persönlichen Aufnahmegespräche im Studiengang laufen, erfahre ich vieles über die maßgeblichen Beweggründe, ein Fernstudium anzugehen. Heuer hatte ich den Eindruck Corona hat einen Aspekt unseres Studienangebotes besonders prägnant zum Leuchten gebracht. Die verpflichtenden Präsenztage vor Ort, zwischen den betreuten Onlinephasen, werden fast von allen erstmals – nicht nur als etwas Notwendiges, sondern als etwas ganz Positives angesprochen.

    Präsenzphasen als „soziale Klammer“

    Bei der Fülle an Angeboten am privaten und freien Bildungsmarkt, welche die totale Flexibilität als USP (unique selling proposition – Alleinstellungsmerkmal) hervorheben, ist das für mich bemerkenswert. Wir pflegen in unserem Blended Learning Konzept konsequent drei Präsenzphasen im Semester, wo alle zusammenkommen. Wir sehen darin auch den Wert als „soziale Klammer“ in unserer didaktischen Konzeption (siehe dazu auch Blogbeitrag Herbert Schwarzenberger). Denn es geht eben nicht mehr vorrangig darum, mit der größten Freiheit zu entscheiden, ob man ein Studium jederzeit allein starten kann, oder wie, wann und wo man täglich lernt. Vielmehr haben zwischenzeitlich viele erkannt, wie sehr sie es brauchen zu einer Gruppe, einem Team, einem Jahrgang zu gehören, Leute kennenzulernen, sich auszutauschen, sich selten aber doch persönlich physisch treffen zu dürfen. Die fixen und damit gut planbaren Face2Face-Tage sind also ein großes Thema, ein entscheidendes Motiv für ein Studium an der FernFH.

    Bedürfnis nach sozialer Eingebundenheit

    Als Psychologin weiß ich: Hier geht es um das zentrale Bedürfnis nach sozialer Eingebundenheit. Das Gefühl ein Teil einer Community zu sein, Ansprechpersonen zu haben, die man kennt, denen man vertrauen kann, ein Team zu haben – nicht nur für fachliche Fragen, sondern auch um über Lernprobleme und -techniken, über scheinbar Unwichtiges, Nebensächliches, vielleicht Alltägliches reden zu können. Die Möglichkeit zu haben, sich auch mal vergleichen zu können, denn daraus leiten wir alle Informationen über den eigenen Selbstwert ab. Das sind nicht nur „private“ Bedürfnisse – es sind nicht nur profane Wünsche, nein, es sind fundamentale Voraussetzungen für Motivation und Erfolg.

    Die Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan

    Als Lehrende und Wissenschaftlerin stelle ich daher den neuen Studierenden schon zu Beginn die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan (2008) vor, die – wie kaum eine andere Motivationstheorie – überzeugende und praktisch nutzbare Hinweise darauf gibt, worauf es ankommt, damit wir motiviert lernen und arbeiten können. Im Prinzip gilt das für das Studieren ebenso wie für unsere Motivation am Arbeitsplatz.

    Wir alle streben nach der Befriedigung dreier psychologischer Grundbedürfnisse:

    • Autonomie (ich kann selbst bestimmen, wann und insbesondere wie ich eine Aufgabe erledige),
    • Kompetenz (ich kann erkennen, was ich kann und dass ich erfolgreich bin und neues Wissen praktisch anwenden kann) und die
    • soziale Eingebundenheit (ich bin Teil einer Community, kann Beziehungen pflegen, kann mich auf andere verlassen, wenn ich Hilfe und Unterstützung brauche, wenn ich einmal „down“ bin, weil mir alles zu anstrengend wird).

    Auf Basis dieser Erkenntnisse gestalten wir unser Studienangebot, unser Blended Learning Konzept. Es umfasst in der Planung und Umsetzung immer genug Angebote zur Befriedigung der „basic needs“: Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit.

    Ein Modell auch für Unternehmen

    Eigentlich ein Modell, das auch in den Managementebenen von Unternehmen viel mehr Verbreitung finden sollte. Dort scheinen so manche jetzt leider wieder retour zu rudern, das Distance-Remote-Homeoffice-Arbeiten gern wieder möglichst eindämmen zu wollen, so erzählen mir das zumindest meine Bewerber_innen, die in vielfältigen Branchen arbeiten. In Zeiten des Fachkräftemangels und der „händeringenden Suche“ nach gutem Personal ist das keine gute Idee.

    Soziale Eingebundenheit im Unternehmen – wenn man sie lässt

    Die heurigen Studienbewerber_innen haben jedenfalls sehr viel für Ihre berufliche Arbeit durch Corona gelernt und sind perfekt vorbereitet auf ein Fernstudium mit möglichst „kleinem, aber feinem“ vor-Ort Präsenzanteil. Sie sind imstande remote zu arbeiten, sie können virtuell Besprechungen leiten und Projekte im Team abwickeln, sie können Weiterbildungen ohne Probleme online absolvieren, selbständig lernen und übernehmen Verantwortung für ihre beruflichen Aufgaben und Ziele. Sie sind fleißig. Sie wissen mehr denn je um die Bedeutung der Freiheit und Autonomie, die notwendig ist um motiviert an Aufgaben dranzubleiben. Sie brauchen und schätzen die soziale Eingebundenheit in ein Unternehmen, in ihr Team mehr denn je, können aber sehr gut selber einschätzen, wann ein Vor-Ort Treffen erforderlich ist und wann Sie besser im Homeoffice arbeiten – „wenn man sie lässt“.

    Egoistisches Kontrollbedürfnis?

    Bleibt zu hoffen, dass auch die Manager_innen gelernt haben und nicht auf die Idee kommen, die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice aus einem egoistischen Kontrollbedürfnis heraus, wieder rigoros einzuschränken und auf überholte Konzepte wie der Karotte vor der Nase zu setzen, wenn es um Motivationsförderung geht.

    Unsere Alumnis der Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie werden dieses Wissen und ihre Erfahrungen mit dem selbstregulierten Distance-Learning jedenfalls in die Arbeitswelt hinaustragen, hinein in die Unternehmensleitungen, in denen sie hoffentlich bald selbst sitzen.

    Viel Erfolg dabei an alle heurigen Absolvent_innen 2022 und herzlich willkommen an den neuen Jahrgang!

    Referenzen:

     Edward L. Deci, & Richard M. Ryan (2008): Self-Determination Theory: A Macrotheory of Human Motivation, Development, and Health, S. 183. In: Canadian Psychology 49, 182–185

    oder auch https://www.researchgate.net/publication/284515746_Deci_and_Ryan’s_self-determination_theory_A_view_from_the_hierarchical_model_of_intrinsic_and_extrinsic_motivation

  • Was Eisenhower konnte, kann ich schon lange!

    Was Eisenhower konnte, kann ich schon lange!

    Was mache ich, wenn viele Aufgaben/To-Dos in meinem Studium oder auch in anderen Bereichen, zum Beispiel der Arbeit oder Freizeit anstehen, aber ich mir schwer damit tue, welche davon als erstes, zweites, drittes, …. zu erledigen sind? Heute gibt es eine mögliche Lösung dafür, die ich persönlich im Alltag immer wieder als ganz hilfreich empfinde.

    Das Eisenhower-Prinzip

    benannt nach dem US-Präsidenten, der diese Methode angeblich selbst angewendet haben soll, ist eine Zeitmanagement-Methode, bei der Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit geordnet werden und so sichtbar wird, welche Aufgaben mit welcher Priorität erledigt werden sollten. Die Aufgaben werden in vier Gruppen aufgeteilt:

    A-Aufgaben: wichtig und dringlich

    Diese Aufgaben haben höchste Priorität und sollten sofort von einem persönlich erledigt werden, zum Beispiel die Vorbereitung auf eine anstehende Prüfung.

    B-Aufgaben: wichtig, aber nicht dringlich

    Auch diese Aufgaben sind wichtig, aber nicht dringlich, d.h. sie können auf einen etwas späteren Zeitpunkt verschoben werden. Hier am besten gleich einen Termin fixieren! B-Aufgaben könnten beispielsweise Aufgaben oder Arbeiten in einer Lehrveranstaltung sein, die erst zu einem späteren Zeitpunkt abgegeben werden müssen. Früher oder später wird jedoch eine B-Aufgabe oft zu einer A-Aufgabe und somit auch dringlich, zum Beispiel kurz vor der Abgabefrist.

    C-Aufgaben: unwichtig, aber dringlich

    Diese Aufgaben können als eher unwichtig angesehen werden, sind aber dringend und könnten auch an andere delegiert werden. Dies geht möglicherweise gut bei Haushaltsaufgaben oder etwas in diese Richtung, ist aber eher schwierig (oder auch nicht erlaubt) bei Studienaufgaben.

    D-Aufgaben: nicht wichtig und nicht dringlich

    Diese Aufgaben sind weder wichtig noch dringend, zum Beispiel ziellos im Internet zu surfen oder Bilder der letzten 10 Jahre am Computer zu sortieren. Am besten von der Bearbeitungsliste streichen und nicht weiter damit aufhalten.

    Nutzen und Grenzen

    Das Eisenhower-Prinzip kann einem helfen, einen Überblick zu verschaffen und für die Aufgabenabarbeitung eine sinnvolle und gezielte Reihenfolge ersichtlich zu machen. Was ich aber auch dazu sagen muss, dieses Prinzip löst nicht alle zeitlichen Probleme, besonders wenn viele A- und B-Aufgaben auf der Liste auftauchen, also Aufgaben, die wichtig sind und dringend beziehungsweise wichtig aber nicht ganz zeitkritisch sind. Was dafür die Lösung sein könnte, lesen Sie in einem meiner nächsten Blogbeiträge. Wenn Sie aber auf der Suche nach einer guten Methode sind, um konzentriert an Ihren Aufgaben zu arbeiten, dann werden Sie vielleicht in meinem letzten Blogbeitrag zur Pomodoro-Technik fündig.

    Meine Devise ist jedoch, „Probieren geht über Studieren“. Versuchen Sie es einfach einmal, vielleicht liegt Ihnen die heute dargestellte Zeitmanagement-Methode um Ihren Alltag zu strukturieren und sich auf Wichtiges zu fokussieren!

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    Hier eine Vorlage für die Eisenhower-Matrix, für alle, die es gleich einmal ausprobieren möchten.

  • Was hat eine Tomate mit Zeitmanagement zu tun?

    Was hat eine Tomate mit Zeitmanagement zu tun?

    Wer kennt das nicht, dass anstehende Aufgaben und Pflichten in der Arbeit oder auch im Studium aufgeschoben werden. Im Bereich des Studiums wird dies meist mit Prokrastination beschrieben.

    Besonders in einem Fernstudium wie beispielsweise an der FernFH, wo es kaum Anwesenheitszeiten und viel an Flexibilität gibt, ist es ganz besonders wichtig ein gutes Zeitmanagement zu haben, um im Studium gut voranzukommen. Meist ist es gar nicht so leicht, wenn von Zuhause studiert wird, nicht tausend Dinge zu finden, die einem von Aufgaben oder Pflichten in Bezug auf das Studium ablenken. Vielleicht kommen dem/der einen oder anderen so manches angeführte Beispiel bekannt vor, Wäsche waschen, aufräumen, Schreibtisch sortieren, Gewand ausmisten, Rasen mähen, Einkäufe erledigen, E-Mails und Nachrichten schreiben/checken, Social Media Kanäle aktuell halten, etc.

    Das Problem betrifft viele

    Da dieses Problem ja nicht nur einzelne Personen betrifft, sondern eine Vielzahl an Personen bzw. Studierenden wurden die verschiedensten Techniken entwickelt, um diesem Problem bzw. dieser Herausforderung entgegen zu wirken. In diesem Beitrag möchte ich gerne eine dieser Techniken, die helfen kann Zeit effektiv zu nutzen, vorstellen.

    Diese Technik wurde von Francesco Cirillo entwickelt und hat die Grundidee, statt gegen die Zeit mit der Zeit zu arbeiten. Vorbereitend, um diese Technik anzuwenden, benötigen Sie nur einen Wecker, ein Handy mit Timerfunktion, oder eine andere Art von Timer z.B. aus dem Internet und etwas, was Sie in einer bestimmten Zeit von ungefähr zwei Stunden bearbeiten möchten. Hier ist es wichtig, dass Sie ein konkretes und realistisches Ziel haben, das auch in dieser Zeit bearbeitbar ist, zum Beispiel einen Text zu schreiben, ein Unterkapitel einer Abschlussarbeit zu verfassen, eine Aufgabe zu bearbeiten, einen Text zusammen zu fassen, oder ein Kapitel für eine Prüfung zu lernen, etc.

    Die Pomodoro-Technik[1]

    Wie funktioniert das nun?

    • Sie stellen sich den Timer auf 25 Minuten, in dieser Zeit arbeiten Sie fokussiert an Ihrem Text oder Ihrer Aufgabe. Sie lassen sich durch nichts ablenken (Beispiele siehe oben). Sollte Ihnen zwischendurch etwas Wichtiges in den Kopf schießen, dann notieren Sie dies am besten auf einem Blatt Papier, um nicht weiter daran denken zu müssen.
    • Sind die 25 Minuten vorbei, dann ist es Zeit fünf Minuten Pause zu machen. In den fünf Minuten wird empfohlen einen kurzen Ortswechsel, oder eine kurze Übung, die aktivierend oder entspannend sein kann, zu machen. Die Zeit soll nicht dafür genutzt werden, um Tippfehler zu korrigieren oder etwas für den Text oder die Aufgabe nachzuschlagen. Hier eignet sich zum Beispiel eine kurze Entspannungsübung oder einfach Trinknachschub zu holen.
    • Dieser Ablauf (25 Minuten konzentriert arbeiten und fünf Minuten Pause) wird noch drei Mal wiederholt. Nach vier „Pomodoros“ sollte eine längere Pause eingelegt werden (eine halbe bis ganze Stunde).
    • Ist nach diesen zwei Stunden noch Energie und Motivation vorhanden, dann kann nach der längeren Pause noch eine oder zwei Pomodoro-Sequenzen angeschlossen werden. Achten Sie darauf sich nicht zu überfordern!

    Vielleicht hilft Ihnen die vorgestellte Technik, wenn Sie das nächste Mal fokussiert Aufgaben oder Texte bearbeiten möchten, um dran zu bleiben und konzentriert voran zu kommen.

    Sehen Sie jedoch die Herausforderung in Ihrem Zeitmanagement nicht unbedingt in der Fokussierung auf Aufgaben, sondern eher darin wie Sie die Aufgaben priorisieren, dann gibt es in meinem nächsten Blogbeitrag Näheres dazu.

    Ach ja, falls sich jemand beim Lesen gefragt hat, warum diese Technik Pomodoro-Technik genannt wurde, Francesco Cirillo hat bei der Entwicklung der Pomodoro-Technik eine Eieruhr verwendet, die die Form einer Tomate (italienisch: Pomodoro) hatte.


    [1] Cirillo, F. (2018). The Pomodoro Technique. The Acclaimed Time-Management System That Has Transformed How We Work. New York: Currency.